Mit der Studie „Lass hören“ will die Stadt den jungen Grazern eine Stimme geben und ganz gezielt auf ihre Bedürfnissen eingehen.
Was fehlt dir in Graz? Was machst du gerne in deiner Freizeit? Mit diesen und weiteren Fragen wandte sich die Stadt an Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren. Ziel der Studie war es herauszufinden, wie es dieser Generation geht und was ihr in schwierigen Situationen hilft, damit man gezielt Maßnahmen setzen kann.
Rückzugsorte fehlen
Rund 1800 junge Grazer haben bei der größten Jugendbefragung der Stadt Graz „Lass hören“ schließlich ihre Anliegen mitgeteilt. Jetzt sind die Ergebnisse da. Die Antworten ermöglichen Einblicke in das Leben der Jugendlichen, denen die Innenstadt, der Schlossberg und die Parks besonders gut gefallen. Jedoch fehlt es 204 der Studienteilnehmern an konsumfreien Rückzugsorten. „Junge Menschen brauchen Raum, um sich zu entfalten. Unsere 13 Jugendzentren sind in diesem Zusammenhang wichtige Angebote, auf die wir einen besonderen Schwerpunkt legen“, sagt Stadtrat Kurt Hohensinner.
Junge Menschen brauchen Raum, um sich zu entfalten. Unsere 13 Jugendzentren sind in diesem Zusammenhang wichtige Angebote, auf die wir einen besonderen Schwerpunkt legen.
Stadtrat Kurt Hohensinner
Besseres Nacht-Öffinetz gewünscht
Auffällig ist auch, dass viele umweltbewusst sind und sich eine Frequenzerhöhung der Busse und Bims wünschen - vor allem in der Nacht. Aus den Ergebnissen sollen nun bestimmte Projekte abgeleitet werden. Ganz speziell freut die Koordinatorin der Kinder- und Jugendstadt Nadine Aichholzer, „dass wir mit unserem Instagram-Account die Wünsche der Zielgruppe decken.“
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