Feuer nach einem Pkw-Unfall in einem Tunnel - dieses Horrorszenario wird am kommende Wochenende im Gleinalmtunnel simuliert. Insgesamt proben dabei mehr als 200 Personen den Ernstfall.
Zwei Fahrzeuge krachen im Tunnel zusammen, ein Auto beginnt zu brennen, mehrere Personen sind verletzt in den Autos und zahlreiche andere Menschen flüchten in die zweite Tunnelröhre. Anlässlich dieser Übungsannahme wird am Samstag ab 17 Uhr der Gleinalmtunnel auf der A 9 in beiden Richtungen gesperrt sein. 100 Feuerwehrleute, 50 Rettungskräfte und Mitglieder der Autobahnpolizei werden gemeinsam mit ASFINAG-Mitarbeitern den Ernstfall proben.
Der Tunnel wird in beiden Richtung gesperrt sein. Nach der Übung und erfolgter Reinigung soll der Verkehr ab spätestens 24 Uhr wieder durch den Berg rollen. Für die Zeit der Sperre wird der Verkehr über die S 6 (Semmering Schnellstraße) und S 35 (Brucker Schnellstraße) umgeleitet. Derartige Übungen sind in einem Tunnel ab einer Länge von 500 Metern übrigens gesetzlich im Abstand von höchstens vier Jahren vorgeschrieben.
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