Mitarbeiter des Ordnungsamtes samt Amtstierarzt klingelten am Mittwochmorgen bei einer 80-jährigen Pensionistin aus Salzburg. Die Frau hielt einen Leguan und eine Dogge unter höchst zweifelhaften Bedingungen. Ihre beiden Tiere ist sie jetzt los ...
Das Ordnungsamt hatte einen Hinweis bekommen. „Falsche Haltung eines Leguans“, hieß es. Vor Ort bestätigte sich das. Der Leguan war in einem zu kleinen, lediglich mit Handtüchern ausgelegten Käfig untergebracht. Zur artgerechten Haltung ist eine Wärmelampe von nötig, im Käfig muss es sowohl eine Klettermöglichkeit und ein Rückzugsort für das Tier geben. Die Frau gab an, dass sie den Leguan im Internet bestellt habe. „Das Tier wurde per Post zugestellt. Dass der Leguan das überlebt hat, ist schon ein Wunder“, heißt es dazu von der Tierrettung. Diese war ebenfalls im Einsatz. Denn: Die Frau hielt in einem 20-Quadratmeter-Zimmer eine Dogge namens „Puppi“. Ebenfalls nicht artgerecht. Die Tierrettung brachte den Hund ins Tierheim.
Fazit der Behörden: Die Dame war gesundheitlich und finanziell nicht in der Lage, die Tiere zu versorgen.
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