Unterschrift fehlt

Windräder am Lehmberg in der Warteschleife

Salzburg
02.02.2023 13:30
Bei einem der zentralen Windkraft-Projekte in Salzburg gibt es eine Verzögerung durch den Chef-Wechsel bei der Salzburg AG.

Bis zu 14 Windräder sollen auf dem Lehmberg zwischen Thalgau, Henndorf und Neumarkt entstehen. Hinter dem Projekt stehen Grundeigentümer Max Mayr-Melnhof, die Salzburg AG und die Wien Energie. Noch bevor der erste wichtige Meilenstein – die Windmessungen – gesetzt wird, gibt es bereits eine Verzögerung.

Aktuell geht es um den Grundstücksvertrag der drei Projektpartner. Da fehlt nur mehr die Unterschrift der Salzburg AG – und das seit Wochen, wie zu hören ist. Der zur oberösterreichischen Energie AG gewechselte Ex-Chef Leonhard Schitter habe seinem Nachfolger Michael Baminger diese Aufgabe hinterlassen, heißt es.

Bis sich Windräder drehen können, dauert es noch Jahre. (Bild: Tröster Andreas)
Bis sich Windräder drehen können, dauert es noch Jahre.

Windmessungen erst mit Verzögerung möglich
Baminger will sich das Projekt noch vorstellen lassen, bevor er seine Unterschrift unter den Vertrag setzt, heißt es aus der Salzburg AG. Seit seinem Amtsantritt Anfang Jänner war der Oberösterreicher mit internen Terminen im Unternehmen eingedeckt.

Bei den langwierigen Windrad-Projekten wirkt sich aber jede Woche Verzögerung aus. Am Lehmberg sind die Windmessungen zur Wirtschaftlichkeit des Projektes noch nicht einmal gestartet. Von anderen Projekten wie am Anzenberg bei Hintersee ist bekannt, dass vom Start der Winddaten-Sammlung bis zur Stromproduktion mindestens fünf bis sieben Jahre vergehen. Die Windmessungen selbst dauern mindestens ein Jahr.

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