Kurios: Auf einen harmlosen Gassigang folgte für eine Steirerin eine Befragung durch den Verfassungsschutz. Vermutet wird ein verbotenes Maschinengewehr - oder war es doch nur ein Silvesterknaller?
Wenn das Telefon klingelt und ein Herr dran ist, der sich als Beamter des Verfassungsschutzes ausgibt - dann glaubt man zuerst durchaus an den „falschen Film“ oder einen Betrugsversuch durch einen falschen Polizisten, die ja nicht mehr selten sind. Eine Steirerin staunte jedenfalls nicht schlecht, als das bei ihr passierte. In dem Fall war die Anfrage allerdings echt. Und auch ernst zu nehmen.
Ein Einheimischer hatte nämlich angezeigt, dass im steirisch-burgenländischen Grenzgebiet nahe Fürstenfeld und Deutsch Kaltenbrunn eine Salve aus einem Maschinengewehr abgefeuert worden wäre. Eine in Österreich bekanntlich verbotene Waffe.
Nur ein Auto war geparkt
Die Ermittlungen ergaben, dass das einzige Auto, das in diesem Bereich - einem Areal aus Feldern und Au - geparkt war, das der Steirerin gewesen sei; daher die Frage: War da ein Maschinengewehr im Spiel?
Doch die Steirerin konnte glaubhaft versichern, nur in Familienbegleitung - völlig unbewaffnet - mit den Hunden spazieren gegangen zu sein. Und sie verwies auf das Datum der Anzeige, den 31. Dezember. Möglicherweise waren da schon „frühe Knaller“ unterwegs. Es wird weiter ermittelt.
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