Verletzungssorgen sind seit Herbst ständiger Begleiter der Eisbullen auf ihrem Weg, den Titel in der Eishockeyliga zu verteidigen. Besonders schlimm hat es Ty Loney erwischt. Der US-Stürmer erlitt vorm Meisterschaftsstart bereits die zweite Gehirnerschütterung in diesem Jahr. Die erste hatte ihn im Frühjahr im Play-off außer Gefecht gesetzt. Bis zuletzt litt er unter Belastung an den Folgen, flog zuletzt sogar zu einem Spezialisten nach Übersee.
Am Samstag ließ der 30-Jährige mit einem ergreifenden Instagram-Posting aufhorchen. „Die letzten Monate waren für die Loneys wirklich hart. Ich habe mental, emotional und körperlich viel mit dem Versuch zu tun, nach einer Kopfverletzung gesund zu werden“, erklärte Ty, unterstrich: „Ich bin wirklich so dankbar, meine Frau Bailey und unsere Kinder auf dieser Reise an meiner Seite zu haben.“
Sein Geständnis: „Es kann fast unmöglich sein, durch Schwierigkeiten, Depression und Achterbahnfahrt zu gehen.“ Umso wichtiger sei, dass sich Familie und Freunde meldeten, um nach ihm und seinen Liebsten zu sehen.
„Über Schwierigkeiten zu lesen und darüber zu sprechen, ist eine Sache, aber sie durchzustehen, ist eine ganz andere Ebene“, weiß Loney, der aber nicht seine Person in der Vordergrund stellen will, geschweige damit einen „Ich-armer-Moment“ kreieren will.
Viel wichtiger ist ihm seine Abschluss-Message an alle: „Wenn ihr jemanden kennt, der etwas durchmacht, seid bitte für ihn da, es ist wichtig.“ Und ganz speziell an seine Frau: „Bailey, du bist ein Rockstar.“
Meister kommt zum Champ
Neben Loney sind zwei weitere Bulls verletzt out, vier weitere drohen wie in Wien (0:3) heute, Sonntag (15), gegen Linz krank zu fehlen. Mit den Gästen kommt Brian Lebler, der erstmals in Salzburg auf seine Kurzzeit-Kollegen trifft. Mit denen er im Frühjahr Meister wurde.








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