Startschuss für Teresa Stadlober in ihre zehnte Langlauf-Weltcupsaison! Der „Loipenfloh“ spricht in der „Krone“ über Tränen, eine „blöde“ Verletzung und einen Traum, den sie sich erfüllen möchte.
Bitterkalt war es in den vergangenen Tagen in Ruka. „Wir hatten bis zu minus 15 Grad“, berichtet Teresa Stadlober, die mit dem Sprint heute in die neue Weltcupsaison startet. Für die Radstädterin ist es ein Jubiläum, ist es doch ihre zehnte. Vorab nahm sich der „Loipenfloh“ Zeit für die „Krone“ und sprach über ...
... die Sommervorbereitung, in der sie sich einen Haarriss mitsamt Knöchenmarksödem zuzog:
Wir waren bei einer Bergtour und beim Runterlaufen ist es passiert – voll blöd! Ich konnte rund zwei Monate nicht normal trainieren.
... ihre Lockerheit:
Ich habe es entspannt gesehen. Ohne meine Olympia-Medaille wäre ich dieser weiter hinterhergelaufen. Dann wirst du nervös oder gar hysterisch. Das ist aber nicht gut. Ich bin durch die Medaille lockerer geworden.
... ihren Coup in Peking:
Nach den Spielen habe ich mir alles öfter mal angesehen. Es war eine Genugtuung. Ich kriege immer noch Gänsehaut, wenn ich darüber nachdenke. Wenn mein Papa die Bilder sieht, hat er nasse Augen (lacht).
... Veränderungen, die Bronze mit sich brachte:
Für mich als Person hat sich am meisten geändert, ich habe mir einen Traum erfüllt. Die Aufmerksamkeit ist auch gestiegen, dazu mein Bekanntheitsgrad. Es war die erste Medaille für Österreich, dazu kommt meine Geschichte von vor vier Jahren, als ich mich verlaufen habe. Das haben doch viele mitbekommen.
... ihr Hauptaugenmerk in der neuen Saison:
Das liegt ganz klar auf der WM in Planica, danach auf der Tour de Ski. Erst dann kommt der Weltcup.
... neue Distanzen und Bewerbe im Weltcup:
Wir Damen haben ja jetzt längere Distanzen (10, 20 und 50 km, Anm.). Das kommt mir entgegen. Auf den neuen Mixed-Bewerb freue ich mich.
... das Karriereende von Superstar Therese Johaug:
Sie hat den Langlauf geprägt. Der Weg zum Sieg ist jetzt aber sicher leichter.
... den Traum vom ersten Weltcuperfolg:
Träumen soll ja erlaubt sein (lacht). Um ehrlich zu sein, ist das noch weit weg und die Konkurrenz weiter sehr stark. Aber ja, ich möchte auch mal ganz oben stehen.








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