Ein österreichweites Pilot-Projekt bringt nun eine Extraportion Bewegung in 16 ausgewählte Salzburger Bildungseinrichtungen.
An der Volksschule Morzg in der Landeshauptstadt zeigten Kinder, Lehrer und eigene Coaches vor, was es heißt, mehr Bewegung und Sport in den Lernalltag einzubauen. Sie ist eine von insgesamt 16 Lernstätten in Salzburg, die seit diesem Herbst vom ausgeweiteten Angebot profitieren.
Handy, Elterntaxi oder fehlender Platz zum Austoben - Bewegungsmangel hat viele Ursachen. „80 Prozent der Kinder erreichen laut Weltgesundheitsorganisation die Mindestaktivitätszeit nicht. Wir nutzen alle den Bildungseinrichtungen zur Verfügung stehenden Ressourcen. Bewegung findet dabei nicht nur im Turnsaal, sondern auch im Unterricht und in den Pausen statt“, schildert Projektleiter Thomas Mlinek von Fit Sport Austria.
Aktivitäten nicht nur im Turnsaal
Unter anderem wird es an Bildungseinrichtungen in den Salzburger Stadtteilen Aigen, Parsch, Salzburg Süd, Leopoldskron, Morzg, Gnigl und Langwied Bewegungselemente, auch in kognitiven Fächern zur Steigerung der Merk- und Konzentrationsfähigkeit, eingebaut.
Dadurch finden die Aktivitäten nicht nur im Turnsaal, sondern auch im Unterricht und in den Pausen statt. Bis zu vier Stunden Sport pro Woche sind durch die zusätzliche Bewegungseinheit im Turnsaal oder auch Outdoor möglich. Zusätzlich gibt es klassenübergreifende Freigegenstände zur Haltungsprävention durch Lehrkräfte.
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