Die Salzburger Gewichtheberinnen Petra Schmutzer und Lena Raidel holten mit Union Lochen den Bundesliga-Titel. Dabei vor Ort: ein treuer Daumendrücker.
Aller guten Dinge sind drei – das dachten sich wohl auch die Gewichtheberinnen der Union Lochen im Finale der Bundesliga, in der sie am Samstag den dritten Titel nach 2019 und 2020 holten. Bereits nach der Vorrunde wiesen die Oberösterreicherinnen einen klaren Vorsprung auf, am Ende ließen sie mit 1672,92 Punkten die Konkurrenz aus Linz (1501,93) und Bruck (St/1440,51) klar hinter sich. „Das ist echt klass’“, freute sich die Salzburgerin Lena Raidel, die zu den Stützen im Team zählt und bei allen drei Meistertiteln bereits dabei war.
Die 18-jährige Straßwalchenerin schaffte es im Zweikampf (Reißen und Stoßen) auf 163 kg in der Finalrunde. Einen Fan scheint das Talent auch in der Bürgermeisterin ihrer Heimatgemeinde gefunden zu haben. Tanja Kreer besucht die Gewichtheber-Wettkämpfe regelmäßig.
„Muss nächstes Jahr anders werden“
Für die 18-Jährige ist die Saison aber erst nach dem Finale in der oberösterreichischen Landesliga kommenden Samstag vorbei. Dennoch zog sie bereits ein Fazit: „Ich bin wirklich zufrieden. Aber ich bin viel zu oft gestartet, das muss nächstes Jahr anders werden“, sagte Raidel, die bei der U20-EM heuer Zehnte wurde.
Petra Schmutzer, die zweite Salzburgerin, kam auf 134 kg. Mit dem Titel krönte die 29-Jährige (-55 kg) eine erfolgreiche Saison. Vor wenigen Wochen wurde die Physiotherapeutin bereits Staatsmeisterin.
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