Zamg-Außenstelle

Sieben Grazer sagen nun Wetter im Weltall voraus

Steiermark
19.11.2022 07:30

Weltraum-Wetterfrösche sitzen jetzt in Graz: In Reininghaus eröffnete die ZAMG eine (noch nicht ganz fertige) Außenstelle. Vor allem Sonnenstürme werden genau untersucht.

Strom fällt aus, das Erdmagnetfeld verändert sich: Das können Folgen von Sonnenstürme sein, im Februar sind darum sogar Satelliten abgestürzt.

Die neue Zamg-Außenstelle in Graz-Reininghaus (Bild: Christian Möstl)
Die neue Zamg-Außenstelle in Graz-Reininghaus

Neue Außenstelle der Zamg in Graz
Damit künftig Milliarden-hohe Schäden vermieden werden, nimmt ein siebenköpfiges Team das Weltraumwetter genau unter die Lupe - und zwar von Graz aus. In Reininghaus eröffnete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) das „Austrian Space Weather Office“ unter der Leitung des Statteggers Christian Möstl: „Wir arbeiten zwar schon hier, es ist alles aber erst am Entstehen.“

Leitet die Grazer Außenstelle der Zamg: der gebürtige Stattegger Christian Möstl (Bild: A. Scherr/ÖAW)
Leitet die Grazer Außenstelle der Zamg: der gebürtige Stattegger Christian Möstl

2025 vielleicht Nordlichter in Österreich zu sehen
Ein Schwerpunkt: den Sonnenwind nahe der Erde vorhersagen – ein fünfjähriges Projekt, mit zwei Millionen Euro dotiert. Generell steckt die Forschung noch in Kinderschuhen.

Die nächsten stärkeren Sonnenstürme werden übrigens 2025 erwartet: Dann könnten Nordlichter von Österreich aus sichtbar werden.

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