Auf die Eisbullen ist in der Champions Hockey League (CHL) einfach Verlass. Die McIlvane-Truppe zog auch im Achtelfinal-Hinspiel gegen Titelverteidiger Rögle alle Register, stellte die Schweden mit ihrem österreichischen Legionär Marco Kasper vor große Probleme. Sehr kompakt, voll konzentriert, konsequent am Mann und in der Defensive: Der Eishockeyliga-Meister brauchte nur ein paar Minuten, um auf voller Betriebstemperatur zu sein.
Spätestens als Salzburg-Stürmer Auer Kasper von den Schlittschuhen holte, stand vor knapp 2800 Eisarena-Zuschauern einem Duell auf Augenhöhe nichts mehr im Weg. In dem Salzburg es immer wieder schaffte, auch mit seinen Defendern gefährliche Angriffsaktionen zu kreieren. Dabei allen voran: Robertson, der im Mitteldrittel mit seinem Schlenzer vorbei an Freund und Feind auch für die da bereits verdiente Hausherren-Führung sorgen konnte.
Wir haben ein neues Level erreicht. Wir hatten keine Zeit für die Vorbereitung mit der ganzen Mannschaft. Ich bin beeindruckt.
Eisbullen-Cheftrainer Matt McIlvane
Perfekter Konter am Ende
Beide Teams schenkten sich nichts. Bulls-Goalie Tolvanen hatte alles im Griff – auch als Kasper alleine vor ihm stand (31.). Erst kurz vor Pause zwei war der Finne einmal geschlagen: Larsson traf im Powerplay zum 1:1. Mehr ließ das beste Penaltykilling-Team der CHL aber nicht zu. Und legte selbst in Überzahl dank Mario Hubers Hammer unter die Latte erneut vor. Ehe im Finish der geniale Schlusspunkt gelang, Nissner nach Schneider-Zuspiel im Konter begeisternd vollstreckte.
„Wir haben ein neues Level erreicht. Wir hatten keine Zeit für die Vorbereitung mit der ganzen Mannschaft. Ich war von der Leistung beeindruckt“, strahlte Trainer Matt McIlvane nach dem Sensationsauftritt seiner Truppe. Die nun mit einem Zwei-Tore-Plus ins Rückspiel am Dienstag in Ängelholm geht. Torschütze Mario Huber unterstrich bereits: „Nach diesem Sieg ist der Aufstieg auf jeden Fall drin.“








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