Ein 84-jähriger Geisterfahrer hätte am Sonntag beinahe für einen Unfall gesorgt. Doch zwei beherzte Polizisten verhinderten eine Tragödie.
Es sind Momente, vor denen jeder zittert: Sobald ein Geisterfahrer auf der Autobahn unterwegs ist, geht es um Leben und Tod. Beinahe wäre es auch am Sonntagvormittag auf Höhe der Abfahrt Gratkorn-Süd zu einem verheerenden Unfall gekommen, als ein 84-Jähriger verkehrt auf die A 9 auffuhr. Einzig dem beherzten Eingreifen von zwei Polizisten war es zu verdanken, dass es kein Unglück gab: Thomas Stering und Robert Rieser von der Inspektion Gratwein.
„Wir waren auf der B 67 nach Graz unterwegs, als ich bemerkt habe, dass sich ein Wagen vor uns plötzlich falsch abbiegt“, schildert Rieser den Vorfall gegenüber der „Krone“.
Schnelle Entscheidung im richtigen Moment
Dass die Polizeistreife zu diesem Zeitpunkt ausgerechnet dort unterwegs war: „Reines Glück!“ Die beiden Männer - am Steuer saß Riesers Kollege Stering - folgten dem Geisterfahrer sofort mit Blaulicht und Folgetonhorn, doch der Pensionist setzte seine Irrfahrt fort - selbst dann noch, als ihm ein Fahrzeug entgegenkam und einen Zusammenstoß nur knapp verhindern konnte.
Die beiden Polizisten wussten: Schafft es der Geisterfahrer über die Abfahrtsrampe auf die beiden Hauptfahrbahnen, droht ein schlimmer Unfall.
Unfall war sehr wahrscheinlich
„Zu diesem Zeitpunkt war bereits sehr viel Verkehr“, erinnert sich Rieser. So überholte Stering kurzerhand das Auto des Pensionisten, stellte den Polizeiwagen quer und brachte ihn dadurch endlich zum Anhalten.
„Auf so etwas kann man sich nicht vorbereiten. Ich bin aber froh, dass es so gut geklappt hat“, freut sich der Lebensretter.








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