Ein „heiteres Kerlchen“ ließ sich einfach nicht stoppen: Ein 18-Jähriger wurde nach Raub, Diebstahl und Körperverletzung im Mostviertel erneut verurteilt. Nun muss der einschlägig Vorbestrafte ins Gefängnis.
Eine beachtliche Zahl an Straftaten hat ein Mostviertler bereits in jungen Jahren angehäuft: Raub, schwere Körperverletzung, Diebstahl, Sachbeschädigung, Nötigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt konnte der 18-Jährige bereits verbuchen. Erst im Vorjahr zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, musste er sich nun erneut am Landesgericht St. Pölten verantworten.
Jahrelanger Drogenkonsum
Im Sommer hatte er gleich mehrfach seiner kriminellen Ader freien Lauf gelassen. Im Juli sorgte er an einer Tankstelle für „unbezahlten“ Alkoholnachschub. Von einem Mann beim Diebstahl ertappt, rempelte er sich den Weg frei und flüchtete. Eine Woche später attackierte er Polizisten nach einer Anzeige wegen Sachbeschädigung. „Ich habe sie im Speed-Rausch angesprungen“, erinnert sich der 18-Jährige. Zwei Wochen später forderte er von einem Burschen unter Androhung von Schlägen am Bahnsteig Geld, um sich Drogen zu kaufen.
Bewährungshilfe und Therapie
Und zum krönenden Abschluss widersetzte er sich Anfang September seiner Festnahme, indem er vier Polizisten beschimpfte, bedrohte und bespuckte. Als ihm beim Transport die FFP2-Maske von einem Beamten zurechtgerückt wurde, biss er mehrfach zu. Schlussendlich urinierte er zum Abschied auch noch lachend in das Polizeiauto. Nun fasste der Jungkriminelle 24 Monate teilbedingte Haft aus - rechtskräftig.








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