Ihren Gegner gut im Griff hatten die Eisbullen erst einmal nur in den ersten zehn Spielminuten. Wukovits (5.) und Paul Huber (13.) trafen da nur das Torgestänge, der Ex-Salzburger Lamoureux stand im VSV-Tor im Brennpunkt. Die Bulls taten sich in der Folge immer schwerer, kassierten dazu in Unterzahl das 0:1.
Die Gäste behielten weiter bei den Torschüssen die Nase knapp vorn. Was in der Eisarena eigentlich Seltenheitswert hat. Die McIlvane-Boys – angetrieben von der Nissner-Linie – trafen aber endlich: Paul Huber fälschte einen Robertson-Schlenzer toll ab und Wukovits hatte nach Vorlage von Genoway viel Platz – 2:1.
Das hielt aber nur 32 Sekunden. Weil vor Goalie Tolvanen die Zuordnung erneut nicht passte – Sabolic sagte danke. Und Moderer legte noch einen Stangenknaller (40.) nach.
Zwei Drittel haben wir nicht das gespielt, was wir wollten. Das haben wir in der zweite Pause besprochen, dann lief’s viel besser.
Eisbullen-Torschütze Lucas Thaler
Ehe es in die Kabine ging, allen voran stapfte ein wütender Kapitän Schneider. „Wir haben zwei Drittel lang nicht das gespielt, was wir wollten. Das haben wir in der zweiten Pause besprochen“, erzählte nach dem Spiel Lucas Thaler, der den 4:2-Schlusspunkt setzte.
Überzahl-Tor vom Feinsten
„Ich hab das lange Eck anvisiert und der Puck war drin“, freute es den Villacher, der klar sagte: „Ein Tor gegen den VSV ist extra schön.“ Das war aus Bulls-Sicht das gesamte Schlussdrittel, in dem Salzburg groß aufspielte und im zweiten Powerplay (Strafe Ex-Eisbulle Hughes) zum späten 3:2 netzte – weil Wukovits wunderbar auf Schneider passte, der abzog.
„Das Tor von Paul Huber war auch super. Und dann haben wir ein sehr gutes Schlussdrittel gespielt“, sah Trainer Matt McIlvane die Steigerung, den fünften Sieg in Serie und freut sich auf Freitag: „Da steigt ein Spitzenspiel in Linz.“








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