Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) möchte die Zeit um Allerheiligen nutzen, um auf die Sicherheit im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Denn: Heuer starben auf Salzburgs Straßen bereits 18 Menschen.
"Es gibt nur eine akzeptable Anzahl an Verkehrstoten und die ist null. Diesem Ziel gilt es so nahe wie möglich zu kommen“, erklärt Christian Gratzer, Presseprecher des Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Er nimmt damit Bezug auf die 18 Verkehrstoten, die es im bisherigen Jahr 2022 im Bundesland Salzburg gab. Auch wenn die Anzahl der Toten auf Salzburgs Straßen im Vergleich zum Vorjahr um drei Personen zurückging, die Opferstatistik ist und bleibt hoch.
Allein seit dem Jahr 2000 kamen auf Salzburgs Straßen 1029 Menschen ums Leben. In den vergangenen beiden Jahren lag die Zahl der Verkehrstoten am Ende des Jahres bei 24 (2021) und 28 (2020). Österreichweit kamen mehr als 13.550 Menschen bei Verkehrsunfällen seit dem Jahr 2000 ums Leben. Die meisten tödlichen Unfallopfer (81) gab es im Jahr 2004.
Vor allem für die Hinterbliebenen ist der Unfalltod eines geliebten Menschen schlimm. Tempolimits und ein verstärktes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln seien ein präventive, wirksame Maßnahme. Zentral seien zudem Maßnahmen, die die schwächsten Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger stärker schützen. „Im Ortsgebiet erhöht verstärkte Verkehrsberuhigung sowie Tempo 30 statt 50 die Sicherheit“, betont der VCÖ-Sprecher.
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