Der umstrittene Ausbau von Sonnenschutz-Hersteller Schlotterer im Adneter Grünland ist weiter auf Schiene. Die Gemeinde stimmte der Umwidmung der Fläche bereits zu. Nun stehen weitere wichtige Schritte an - dabei spielen auch mehrere Fledermäuse eine gewichtige Rolle...
In den kommenden Wochen und Monaten muss sich Schlotterer um die verschiedenen rechtlichen Verfahren wie etwa Naturschutzrecht, Gewerberecht und Baurecht kümmern. Diese Verfahren werden auf Grundlage der strengen Auflagen der vorliegenden Detailgutachten abgewickelt. Das Naturschutzgutachten etwa schreibt vor, dass bereits vor dem Start der Bauarbeiten für das neue Schlotterer-Werk im Wald zwischen der Wiestal Landesstraße und den Adnetfeldern jene knapp 15 Bäume, die als Winterquartier für Fledermäuse und andere Kleinsäugetiere genutzt werden könnten, beobachtet, markiert und gegebenenfalls gefällt und entnommen werden.
Als Ersatzmaßnahme werden an geeigneten Bäumen außerhalb des Eingriffsgebiets Fledermauskästen als Winterquartiere errichtet. Das entnommene Holz wird auf dem Teil der Adnetfelder gelagert, der durch weitere Ausgleichsmaßnahmen aufgewertet wird.
Läuft alles nach Plan, könnten die Bauarbeiten 2024 starten. 700 neue Jobs sollen entstehen. Gegner das Ausbaus haben sich zur Initiative „Rettet die Adnetfelder“ zusammengeschlossen.
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