12.10.2022 17:00 |

An elf Standorten

Tiroler Bernard Gruppe plant Seilbahnen in Indien

Die international tätige Bernard Gruppe, ein Tiroler Ingenieurdienstleister mit Sitz in Hall in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land), hat einen Großauftrag an Land gezogen. Sie wurde mit den Planungen von elf Seilbahnstandorten in unterschiedlichen Landesteilen Indiens beauftragt. Diese unterscheiden sich sowohl topografisch als auch klimatisch, wie das Unternehmen in einer Aussendung betont. In Kooperation mit Salzmann Ingenieure würden diverse Studien durchgeführt.

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Die Bernard Gruppe übernimmt dabei den Angaben zufolge die Verantwortung für die Erkundung der potenziellen Standorte, die Verkehrsstudien, die Modellierung des zu erwartenden Passagieraufkommens, die Konzeptionierung der Stationen als Verkehrsknotenpunkte, die Einbettung der Seilbahnen in das gesamte Verkehrskonzept, die statische Planung der Stationen und der Fundamente sowie die Erstellung der Ausschreibungsdokumente.

„Spannend“ sei dabei, so Projektleiter Markus Türtscher, dass sich die elf Projekte in unterschiedlichen Stadien befänden: „Von Vormachbarkeitsstudien bis hin zu einem Projekt, in dem die Bau-Ausschreibung schon veröffentlicht wurde, ist alles dabei.“

Mit Stadtseilbahn zu Pilgerstätten
Das bereits am weitesten fortgeschrittene Seilbahnprojekt sei jenes in der Stadt Varanasi im Nordwesten Indiens. Die Millionenstadt zählt über 200 Tempel und gilt für Hindus als heilig. Um die Pilgerströme in der dicht bebauten und verkehrsgeplagten Stadt zu steuern, soll eine Stadtseilbahn vom Bahnhof zu einer der wichtigsten Pilgerstätten führen. Für dieses Projekt sei die Bauausschreibung bereits erstellt, hieß es seitens der Bernard Gruppe.

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Unser lokales Know-how war sicherlich wichtig, um diesen Auftrag zu bekommen.

Projektleiter Markus Türtscher

Zur Erfüllung der Aufträge würden auch lokale Ingenieure miteingebunden, hielt Türtscher fest: „Unser lokales Know-how war sicherlich wichtig, um diesen Auftrag zu bekommen. Wir sind in Indien mit einem Standort mit lokalen Mitarbeitenden vertreten und denken kulturelle Aspekte mit.“ Es gehe „nicht nur darum, ein Projekt durchzuführen und abzuschließen“, man wolle auch „einen Wissenstransfer sicherstellen, um damit lokalen Ingenieuren das Werkzeug mitzugeben, Infrastrukturbauten im Sinne einer nachhaltigen Projektabwicklung selbst zu betreuen und zu warten“, unterstrich der Projektleiter.

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