9 von 10 betroffen

Preisexplosion beschert immer öfter leere Börserl

Salzburg
24.09.2022 07:30

Bereits 9 von 10 Salzburgern spüren die enorme Teuerung. Arbeiterkammer-Chef Peter Eder fordert eine Preiskontrolle.

Die Teuerung trifft die Salzburger ordentlich: 9 von 10 spüren die enormen Preissteigerungen. 20 Prozent befürchten gar, dass sie sich im Herbst den täglichen Einkauf oder auch Heizen nicht mehr leisten können, zeigt nun eine Studie des Institutes für empirische Sozialforschung – 525 Arbeitnehmer wurden im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) befragt. Nicht nur Beschäftigten über 50 und etwa auch Menschen mit geringem Einkommen setzt die Entwicklung zu, sagt Studienleiter Martin Oppenauer. „Die Teuerung bereitet weiten Teilen der Beschäftigten Probleme, sie ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, so Oppenauer. 79 Prozent der Befragten bereiten Strom- und Heizkosten große Sorgen. Ein Viertel gab an, dass die Kosten für Schule und Co. zum Problem werden. Die Mehrheit nimmt zudem an, dass sich Urlaube oder Reparaturen schwer oder nicht ausgehen dürften.

Befragte fordern weitere Schritte von der Politik
89 Prozent der Befragten unterstützen etwa die Forderung nach einem Energiepreisdeckel. AK-Chef Peter Eder fordert nach den Einmalzahlungen nicht nur eine Preisobergrenze und eine Übergewinn-Besteuerung.

Er spricht sich auch für für Preiskontrollen aus. „Gerade wenn der Markt nicht funktioniert, braucht es Eingriffe von Seiten des Staates.“ Die Maßnahmen sollen auch durch eine Erbschaftssteuer (ab einer Million Euro) gegenfinanziert werden, findet Eder.

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