Wie ich mit geordneten Gedanken in den Herbst starte. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Gestern, am 23. September, fand die Tagundnachtgleiche 2022 statt. Und auch wenn der meteorologische Herbst schon früher begonnen hat, ist das für mich der markantere Wechsel in die neue Jahreszeit und in die letzten Wochen des Jahres. Vieles kommt, wie es kommt, und dennoch ist es unsere Entscheidung, wie wir die Veränderungen annehmen.
Ich bin ein absoluter Sonnen- und Sommermensch, der Wechsel in die kalte, dunklere Jahreszeit fällt mir daher nie leicht. Der Angst vor der Kälte versuche ich allerdings gerade heuer ganz bewusst zu begegnen. Ich achte besonders darauf, was ich jetzt brauche, um mich zu wappnen. So war es bestimmt kein Zufall, dass ich schon letzte Woche mit Hilfe von bewussten Geduldsübungen und einer Extratasse Tee vorgesorgt habe.
Der Herbst ist generell eine sehr volle Zeit - jeder im Job will noch schnell alles zu Ende bringen, und vor allem als Eltern sind wir extrem gefordert. Es ist jetzt sehr wichtig, sich selber nicht zu vergessen, Pausen einzuhalten, aber auch aktiv zu bleiben. Wenn die Tage kürzer werden, ist Bewegung in der frischen Luft ein echter Booster fürs Gemüt. Und wenn es nur abends eine Runde um den Block ist! Dabei lässt sich gut reflektieren, welche Ziele gesetzt wurden, was erreicht ist und geerntet werden kann, und welche Bereiche noch Zuwendung brauchen. Heute Abend steht eine große Runde auf dem Plan, darauf freue ich mich!
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