Wenn aus Betroffenheit Freundschaft und daraus ein Verein wird: Der Osteogenesis Imperfecta Austria Verein hat es vorgemacht!
Mehr als 500 Menschen in Österreich leiden an Osteogenesis Imperfecta (OI). Dabei handelt es sich um eine genetische Störung, welche dafür sorgt, dass Knochen, ähnlich wie Glas, leicht brechen. Die umgangssprachliche Bezeichnung als „Glasknochenkrankheit“ spiegelt sich in der optischen Erscheinung des Knochens auf dem Röntgenbild wider. Im Gegensatz zu normalen Knochen ist bei Betroffenen wenig schattengebende Substanz in den Knochen eingelagert. Daraus folgt eine erhöhte Strahlentransparenz auf den Bildern - die Knochen erscheinen milchglasartig und dünn.
Seit nunmehr 15 Jahren haben Betroffene eine Anlaufstelle mit Vereinssitz in Brunn am Gebirge im Bezirk Mödling. „Vor dem Jahr 2007 waren es Freundschaftstreffen von Betroffenen, dann haben wir einen Verein gegründet“, erklärt Veronika Lieber, Obfrau des Vereins OIA. Seither sind 100 Mitglieder beigetreten. Einmal im Jahr treffen sich alle zu einem mehrtägigen Treffen. Finanziert wird der Verein über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Mit eben diesen Mitteln wurde zuletzt ein medizinisches Trainingsgerät für Betroffene angeschafft.









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