Wer Ausfahrten auf der A10 verpasst, landet schnell mal in der kleinen Pongauer Ortschaft Eben. Vor allem junge Familien verschlägt es aber ganz bewusst hierher.
Wir sind eine von fünf Gemeinden in Salzburg, die im Wachstum den jüngsten Altersschnitt hat“, erklärt Bürgermeister Herbert Farmer der „Krone“. Das ist wichtig für den Ort, denn eine Überalterung der Bevölkerung hat Eben deshalb nicht so schnell zu befürchten.
Kindergarten soll im Herbst 2023 fertig sein
Und damit auch die jüngsten Gemeinde-Bewohner allerhand geboten bekommen, hat sich Bürgermeister Farmer eines ganz besonderen Projektes angenommen. „Unser Kindergarten wird gerade bei laufendem Betrieb ausgebaut. Unter anderem werden die Gruppenräume verdoppelt.“ Im September 2023 will man mit den Bauarbeiten fertig sein. Sechs Millionen Euro netto sind für das Projekt derzeit kalkuliert.
Obwohl Eben klein ist, kriegt man hier alles. Wir haben ein Outlet, einen Baumarkt, eine Post, eine Bank... Das finde ich echt super.
Michaela Jäger lebt und arbeitet in Eben
Eben ist für mich als Pendler wirklich super gelegen. Die Verkehrsverbindungen gehen schnell und unkompliziert.
Angelika Pfuner pendelt zum Arbeiten nach Eben
Dass Eben viele soziale Maßnahmen wie diese setzt, scheint sich herumgesprochen zu haben. „Wir haben auch einen gesunden Zuzug“, ist Herbert Farmer froh. Obwohl auch Pendler es nicht schwer haben etwa mittels Park & Ride-Anlage und den Öffis an- oder abzureisen. „Die Busstrecke auch in die Salzburg Card mitaufzunehmen ist ein längerfristiges Ziel von mir. So kämen Touristen von Eben aus schnell und unkompliziert nach Salzburg Stadt.“
A10 macht Eben zu Verkehrsknotenpunkt
Dies würde auch eine spürbare Entlastung der Tauernautobahn bedeuten, ist sich Bürgermeister Herbert Farmer sicher. Außer zu Urlaubs-Stoßzeiten. Da rollt der Verkehr gerne bis zur Abfahrtssperre auch vermehrt direkt durch Eben durch. Als Hauptverkehrsknotenpunkt und noch dazu mit guter Infrastruktur ausgestattet, ist Eben eben Anlaufpunkt für Gäste und auch Einheimische.
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