Kaum waren die warmen Tage vorbei, gingen in Tirol die ersten Schneeschauer nieder. In manchen Lagen schneite es auf 1300 Meter herab - eine kühle Überraschung für so manche Kuh, die noch nicht im Tal ist. Im Westen des Landes wurden erste Winterreifen- und Schneekettenpflichten verhängt.
Regen, Wolken und mitunter Schneeschauer beherrschten am Samstag das Bild in Tirol. Wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) meldete, regnete es vor allem im Norden des Landes immer wieder. Die Schneefallgrenze sank auf 1300 bis 1600 Meter herab - zahlreiche höhergelegene Hütten fanden sich daher in weißer Pracht wieder. Auch die vierbeinigen Bewohner der Zillertaler Sidanalm auf 1871 Meter Seehöhe standen mit den Hufen in einigen Zentimetern Schnee.
Auch aus den Stubaier Alpen erreichten die „Krone“ Bilder vom ersten Wintereinbruch: Auf 2147 Metern war die Franz-Senn Hütte in Neustift angezuckert. In Osttirol zeigten sich die Berge ebenfalls mit Schnee bedeckt, auch wenn die weiße Pracht niedere Lagen kaum erreichte.
Der ÖAMTC informierte indes über erste Winterreifen- und Schneekettenpflichten in Tirol. So sind die Silvrettastraße (L 188) und die Paznauntalstraße (B 188) zwischen Galtür und Partennen seit den Morgenstunden nur mit Schneeketten befahrbar, auf der Lechtal- und der Arlberstraße herrscht Winterreifenpflicht.
Zweistellige Minusgrade auf über 3000 Meter
Mit den spätsommerlichen Temperaturen war es vorerst überall vorbei, die Höchstwerte meldeten Mayrhofen im Zillertal und Lienz mit 9,8 bzw. 9,6 Grad. Ganz anders die Messstation am 3429 Meter hoch gelegenen Brunnenkogel in den Ötztaler Alpen: Diese verzeichnete am Samstagvormittag -11,3 Grad.
Laut ZAMG ist der Wintereinbruch noch nicht vorbei: In der Nacht auf Sonntag kann es nördlich des Inns gar auf 1200 Meter hinabschneien. Auch in den kommenden Tagen ist zunächst keine Wetterbesserung in Sicht.









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