Die explodierenden Baukosten verzögern nun auch die Spitalsfusion zwischen Salzburger Landesklinken (SALK) und Unfallkrankenhaus.
Die immensen Mehrkosten machten eine Neubewertung des Baues von Haus B notwendig, heißt von den SALK - das Vorhaben ist das größte anstehende Bauprojekt der Landeskliniken. Wie berichtet, soll im Nordwesten des Uniklinikums Campus LKH ein neuer Klinik-Komplex entlang der Rudolf-Biebl-Straße errichtet werden.
Eine neue, gemeinsame orthopädisch-traumatologische Universitätsklinik der Salzburger Landeskliniken und der AUVA mit 200 Betten, Operationssälen, Intensivstationen, tagesklinischem Bereich, Ambulanzen sowie einer Notaufnahme mit Schockräumen sollen dort einziehen.
Das Ergebnis der Neubewertung: Bei den derzeit geltenden Marktbedingungen dürfte der Bau bis zu 417 Millionen Euro kosten. Der Entwicklung der tatsächlichen Baukosten und daran angepassten Valorisierungsannahmen sind Mehrkosten in Höhe von ca. 102 Millionen Euro zuzuschreiben.
Plus: Ursprünglich wäre 2025 der Baubeginn geplant gewesen. Nach fünf Jahren Bauzeit hätte das Haus 2030 seiner Bestimmung übergeben werden sollen. Nun wird die Übergabe mit 2033 angedacht.









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