Der positive Trend bei der Zahl der Arbeitslosen in Tirol hält an. Eine Quote von drei Prozent ermöglicht Beschäftigungsrekord. Die hohe Inflation wirke sich laut dem AMS „aktuell nicht spürbar auf den Tiroler Arbeitsmarkt aus“.
Zum Stichtag 31. August gab es 10.903 Personen in Tirol, die arbeitslos gemeldet waren. Im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 17,3 Prozent bzw. 2280 Menschen. Bei den Frauen ging die Arbeitslosigkeit um 18,5 Prozent zurück, bei den Männern um 16 Prozent. Erfreulich auch: Bei den Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos sind, wurde ein Rückgang um 56 Prozent auf 1011 Personen im Vergleich zu 2021 verzeichnet.
Mit 359.408 aufrechten Dienstverhältnissen Ende Juli lag die Beschäftigung auf Rekordniveau. Im August wurden dem AMS 3034 Stellen zur sofortigen Vermittlung gemeldet.
„Chancen für Benachteiligte haben sich verbessert“
„Die Beschäftigung ist auf Rekordniveau, die Arbeitslosigkeit sehr gering, die Langzeitarbeitslosigkeit sinkt kontinuierlich“, sagt AMS-Landesgeschäftsführer Alfred Lercher. Die positive Entwicklung habe auch zur Folge, dass sich die Chancen für jene, die benachteiligt sind, verbessern. Beim AMS bereite man sich aber trotz guter Prognosen aufgrund von Unsicherheiten „auf mögliche Herbst- und Winterszenarien vor“.
Laut LR Anton Mattle (ÖVP) sei ein Wermutstropfen, „dass viele Firmen händeringend Mitarbeiter suchen“.








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