Große Sorge vor angeblichen Einbrechern im Waldviertel - die Polizei winkt aber bislang noch ab. Es gäbe noch keine konkreten Hinweise, heißt es. Die verunsicherten Bürger dürften aber bereits ihre eigenen Sicherheitsvorkehrungen treffen ...
Verdächtige Wahrnehmungen in Amaliendorf, fremde Schuhabdrücke in den Gärten von Göpfritz an der Wild und Gaunerzinken an den Hausfassaden in Brand-Nagelberg – die Bevölkerung im nördlichen Waldviertel wird neuerdings durch zahlreiche „Schauergeschichten“ in sozialen Medien beunruhigt. Während die Angst vor Einbrüchen groß ist und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger merklich nachlässt, nimmt die heimische Polizei keinen unmittelbaren Anstieg der Eigentumsdelikte im Waldviertel wahr: „Uns sind keine Meldungen bezüglich versuchter Einbrüche bekannt. Wer aber Verdächtige bemerkt, sollte es an die örtliche Exekutive melden“, betont ein Sprecher der Landespolizeidirektion.
Während die Behörden kalmieren, schlafen so manche Haus- und Wohnungsbesitzer aber bereits mit Pfefferspray auf dem Nachtkästchen. Denn die Freunde und Helfer haben im dünner besiedelten hohen Norden des Landes ja auch weitere Anfahrtswege als in den Ballungszentren, weiß man an den Stammtischen.














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