Ein paar gemütliche Getränke in einem Gasthaus gehen heutzutage ganz schön ins Geld: Das belegt auch eine aktuelle Preiserhebung der steirischen Arbeiterkammer. Die Marktforscher nahmen 50 steirische Lokale unter die Lupe und erhoben Getränkepreise und die Teuerung im Vorjahresvergleich - mit teils gewaltigen Unterschieden.
Ein Besuch beim Stammwirt oder im Kaffeehaus wird immer teurer - was jeder Steirer im eigenen Börserl spürt, belegt nun auch ein aktueller Preis-Check der Arbeiterkammer. Die AK-Marktforscher haben 50 steirische Lokale unter die Lupe genommen und rund 500 Getränkepreise erhoben (Hier geht es zur Tabelle mit allen Lokalen und Preisen). Erfasst wurden die gängigsten Durstlöscher wie Bier, Spritzer, Mineralwasser, gespritzte Fruchtsäfte sowie Kaffee.
Rekord-Preiserhöhung bei 1,50 Euro
Dass auch Gastronomen angesichts der Teuerungswelle die Preise nach oben schrauben müssen, ist klar. Dennoch zeigen sich in der Erhebung teils große Unterschiede. Während die meisten Preiserhöhungen mit zehn bis 20 Cent pro Getränk moderat ausfielen, legt man in gewissen Lokalen für dasselbe Getränk im Vergleich zum Vorjahr um bis 1,50 Euro mehr hin! Ein Krügerl Bier ist im Durchschnitt um gut sechs Prozent teurer geworden, ein Spritzer um rund neun Prozent.
Stolze 4,40 Euro für einen Spritzer
Am höchsten fielen die Preise erwartungsgemäß in der Landeshauptstadt aus. Hier wurde der teuerste Spritzer der Erhebung gefunden (4,40 Euro) - um 29 Prozent teurer als in den Bezirksstädten. Günstiger stillt man den Durst in kleineren Orten: „Im Bezirksvergleich findet sich das günstigste Bier (0,5 l) um 3,60 Euro in Feldbach. Der niedrigste Preis für Apfelsaft mit Leitungswasser (0,5 l) wird in Thörl mit zwei Euro gezahlt“, so AK-Marktforscher Josef Kaufmann.
Vorbei sind auch die Zeiten des Gratis-Leitungswassers: In fast der Hälfte der erhobenen Lokale steht es auf der Karte und kostet zwischen 20 Cent und 1,3 Euro pro Glas. H. Baumgartner













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