
Der Wolf treibt in Tirol weiterhin sein Unwesen. Vor allem jener mit der Bezeichnung „158MATK“ macht den Bauern im Land zu schaffen. Risse an 20 Schafen gehen auf sein Konto. Am Montag tagte das Fachkuratorium „Wolf - Bär - Luchs“, am Dienstag die Landesregierung. Mit dem Resultat, dass die Grundlage für die Entnahme, also den Abschuss, des Wolfes geschaffen wurde.
Betroffen von dem Beutegreifer waren vor allem die Schafbauern im Gemeindegebiet von Ellbögen. Neben den 20 gemeldeten Rissen, die amtlich bestätigt sind, besteht bei weiteren 17 toten Schafen, die zwischen Freitag und Sonntag aufgefunden wurden, der Verdacht, dass diese ebenfalls von dem Wolf mit der Kennung „158MATK“ gerissen wurden.
Aufgrund dessen kam das Fachkuratorium darin überein, dass von ihm „eine unmittelbare erhebliche Gefahr für Weidetiere ausgeht“. Die Mitglieder empfahlen daher die Entnahme des Beutegreifers.
Nach einer Sitzung am Dienstag folgte die Landesregierung unter LH Günther Platter dieser Empfehlung und hat eine Gefährdungsverordnung beschlossen, die die „Entnahme des Wolfes 158MATK empfiehlt“.
















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