Regelungen fehlen

Bayerische Retter schütteln den Kopf

Salzburg
26.07.2022 14:30

Die fehlende Notarzt-Regelung stößt auch den deutschen Kollegen sauer auf. 

Manfred Maurer, Projektleiter des grenzüberschreitenden Rettungsdienst beim Bayrischen Roten Kreuz wartet auf ein Signal von der Politik. „Warum es so lang dauert, wissen wir nicht. Fakt ist: Wir brauchen endlich eine ordentliche Rahmenvereinbarung für den grenzüberschreitenden Rettungsdienst. Aber seit vergangenem Sommer ist nichts mehr passiert“, ärgert er sich.

Damit spricht Maurer eine altbekannte Problematik an. Bei Einsätzen, wo ein Rettungsteam aus Deutschland bei einem Patienten in Österreich aushilft, fehlen die rechtlichen Rahmenbedingungen. Umgekehrt ist es die gleiche Situation. „Das ist ein Tanz auf Messers Schneide, weil einfach die rechtliche Seite dabei extrem schwierig ist“, sagt Maurer.

Rechtliche Probleme sind seit einem Jahr klar

Die Zusammenarbeit an der Grenze gibt es zwar schon seit Jahrzehnten – trotzdem schlug das rechtliche Problem erst vor einem Jahr auf. Damals versprachen die beiden Länder eine Lösung in Form von einem Länderabkommen – wie es zwischen Tschechien und Niederösterreich schon längst gängige Praxis ist.

Seitdem ist jedoch nichts mehr passiert, man sei immer noch in Gesprächen, heißt es vom Bund. „Wir haben mittlerweile auch immer wieder Mitarbeiter, die Einsätze in Österreich ablehnen, weil die Unsicherheit so groß ist“, sagt Maurer.

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