
Ein Jugendlicher (16) pfiff auf die Quarantäne-Regeln und kassierte am Montag im Salzburger Landesgericht eine Bewährungsstrafe. Er legte ein Geständnis ab.
Gleich dreimal innerhalb von nur vier Tagen ging ein erst 16 Jahre alter Pongauer Ende Februar in ein gut besuchtes Restaurant in Bad Gastein – und gefährdete etliche Restaurantbesucher mit einer Covid-Infektion.
Der Einheimische war bereits am 24. Februar positiv getestet worden - mit einem CT-Wert von 19,5. Trotzdem ging er am 26. Februar, also nur zwei Tage später, in ein Restaurant, wo zu diesem Zeitpunkt insgesamt 120 Personen dinierten. Am darauffolgenden Tag besuchte er das Lokal erneut. Und zwei Tage danach sogar ein drittes Mal.
Vier Monate bedingte Haft
Darum musste sich der Jugendliche am Montag wegen 178$ StGB – Vorsätzlicher Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten – im Landesgericht Salzburg verantworten. Bei der Verhandlung legte der Angeklagte auch umgehend ein Geständnis ab. Die Strafrichterin des Landesgerichtes verkündete vier Monate Haft auf Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.













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