Zu wenig Ärzte

Kritik nach Aus von Geburtenstation

Niederösterreich
17.07.2022 16:38

Der Ärztemangel in Niederösterreich wird akut! Nun muss sogar ein erstes Spital eine Station schließen. Die Sperre soll nur vorübergehend sein, Patienten müssen vor mindestens sechs Wochen auf andere Krankenhäuser ausweichen.

Vom Landarztbonus bis zur mehr Studienplätzen an der Karl-Landsteiner-Uni bemüht sich Land, dem Mangel an Medizinern Herr zu werden. Die Schließung einer Geburtenstation offenbart nun aber, dass es auch in der Verwaltung ordentlich krankt. Weil schlicht zu wenig Personal da ist, wird die Station im Klinikum von Waidhofen an der Ybbs vorübergehend geschlossen. Zwischen 15. August und 30. September müssen werdende Mütter Amstetten, Scheibbs oder Melk ausweichen. Lediglich die gynäkologische Ambulanz bleibt weiter geöffnet, wenn auch mit verkürzten Öffnungszeiten und verpflichtender Voranmeldung.

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Diese Schließung ist ein Armutszeugnis für das Personalmanagement! Der Ärztemangel in Waidhofen an der Ybbs ist zudem leider kein Einzelfall.

Martin Litschauer, Grünen-Nationalrat

Die Schließung sorgt im Ort für reichlich Kritik – betont wird etwa das große Einzugsgebiet der Klinik. „Wir haben auch Patienten aus Oberösterreich und der Steiermark“, heißt es aus dem Rathaus. Die Landesgesundheitsagentur sucht bereits Händeringend nach Fachpersonal. Wenig vielversprechend wird mitgeteilt: „Erste Gespräche laufen bereits“

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