Eine Entscheidung des Kalsdorfer Gemeinderates am Donnerstag sorgt für Aufsehen: Die Kommune in Graz-Umgebung will eine Bausperre. Neben mehr Grünraum sollen auch mehr Radwege kommen.
Kalsdorf: Eine Gemeinde, in der sich junge Familien ansiedeln und Industriebetriebe neue Standorte eröffnen - danke der Anbindung an Graz und der A9. Das hat aber auch negative Folgen: Wenn viel Wohnraum und Platz für Geschäfte her muss, muss die Wiese oft dran glauben.
Im Gemeinderat am Donnerstag wurde nun eine Maßnahme gegen den Flächenfraß getroffen: Es herrscht nun eine „Bausperre“, wie Bürgermseister Manfred Komericky verkündete.
Neben dem „Schutz der Wälder, Auen, Grünflächen und landwirtschaftlichen Flächen“ soll die Revision auch dem Leitbild des Ortes dienen. Im Zentrum darf nur noch fünf Meter hoch gebaut werden, die Bebauungsdichte wird von 1,5 auf 1 reduziert.
Außerdem soll das Radweg-Netz „massiv“ ausgebaut werden.
Bausperre gilt ab sofort
Bis die Revision gültig ist, hat der Bürgermeister eine Bausperre amtlich verfügt, die zwei Jahre lang gelten wird. Bestehende Projekte sollen aber trotzdem umgesetzt werden können.
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