Montagmittag wurde die Schmiedgasse für eine Stunde gesperrt. „Pedalritter“ sollen künftig in die Raubergasse umgeleitet werden.
Seit vielen Jahren sorgen sie für Aufregung und teilweise großen Ärger: Radfahrer, die mit rasantem Tempo durch die Grazer Schmiedgasse düsen. Wer viel unterwegs ist, kennt das altbekannte Problem hinter dem Landhaus. Vor allem Gasthausbesitzer, Gäste und Fußgänger sind erzürnt über die schnellen Pedalritter. Denn nicht nur einmal ist es in der belebten Gasse bis jetzt zu gefährlichen Situationen und Zusammenstößen gekommen.
FPÖ setzte klares Signal
Grund genug für die Grazer Freiheitlichen, in Aktion zu treten. Eine Stunde lang hat man Montagmittag ab 12.30 Uhr die Schmiedgasse gesperrt und entschlossen Transparente ausgerollt: „Es war uns wichtig, dass wir ein Zeichen gegen die nicht mehr tragbare Verkehrssituation in der Schmiedgasse setzen“, zeigt der Grazer FPÖ-Klubobmann Alexis Pascuttini auf. Die Protestaktion soll vor allem auch Vizebürgermeisterin Judith Schwentner auf die dringliche Problematik hinweisen.
Umleitung des Radverkehrs
Für ihn ist klar, dass es eine Veränderung braucht: „Die von teils extrem rücksichtslosen Fahrradfahrern und E-Bike-Lenkern ausgehende Gefahr muss unterbunden werden“, fordert Pascuttini ausdrücklich. Eine Lösung hat er schon parat: Aus seiner Sicht könne der Radverkehr auf die Raubergasse umgeleitet werden, wodurch man die Lage in der Schmiedgasse entschärfen würde.
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