08.05.2022 11:00 |

Westliga

St. Johann mit Zaubertrank - Austria ging baden

 St. Johanner gelang mit 6:1 in Dornbirn ein richtiger Befreiungsschlag. Trainer Ernst Lottermoser war glücklich und zu Scherzen aufgelegt. Personalgeschwächte Austria ging daheim gegen Schwaz 0:3 unter.

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Ohne Sieg gestalteten Salzburgs Westliga-Vertreter ihr bisheriges Frühjahr. Das änderte sich am Samstagnachmittag zumindest für St. Johann. Die Pongauer schossen Dornbirn im Ländle eindrucksvoll mit 6:1 aus der Arena – der höchste Sieg seit Ende April 2019.

„Ein richtiger Befreiungsschlag für uns“, befand ein glücklicher Trainer Ernst Lottermoser. Torgarant Florian Ellmer markierte sein Revier mit einem Dreierpack (23., 45., 69.), auch Sandro Djuric (18.), Benjamin Ajibade (20.) und Yasin Yurttas (49.) – sah später wegen einer Tätlichkeit Rot – trafen. Und beendeten damit die Torflaute der Pongauer, denen in vier Spielen davor nur schlappe zwei Treffer gelungen waren.

Lottermoser hatte seiner Mannschaft deshalb zuletzt eine Torgefahr von „zehn Liter lauwarmem Kamillentee“ attestiert. Und am Samstag? „Da war Hochprozentiges im Kamillentee“, scherzte der 55-Jährige. Dessen Team in der Tabelle damit auf Rang drei vorpreschte, im Aufwind ist.

Letztes Aufgebot zu wenig
Anders als Austria Salzburg, das weiter hinter den Erwartungen und Letzter bleibt. Die Violetten gingen daheim gegen Leader Schwaz mit 0:3 baden – die dritte Pleite im fünften Spiel.

Die Crew von Übungsleiter Christian Schaider musste dabei unter anderem ohne die gesperrten Manuel Krainz, Christoph Bann und Marinko Sorda sowie den mit Nasenbeinbruch verletzten Rene Zia auskommen. Insgesamt fehlten acht Leistungsträger. Und trotzdem war die Pleite ein Spiegelbild des bisherigen Frühjahrs. Zu wenig Torgefahr, dafür hinten anfällig für Gegentore – die Austria ist zumindest in einer Ergebniskrise.

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