Mit dem Polizeihubschrauber Libelle Tirol flugs zum Einsatzort, in der S-Bahn dann klimaneutral zurück nach Hause: Lawinensuchhund Svea und Hundeführer Stefan Falschlunger von der Bergrettung Flaurling zeigten am Freitag, wie eine zeitgemäße An- und Abreise bei einem Lawineneinsatz funktionieren kann.
Ein Skitourengeher hatte am Freitagnachmittag ein Schneebrett im freien Skiraum am Glungezer mit möglicherweise Verschütteten gemeldet. Sofort startete der Notarzthubschrauber Christophorus 1 zur Abklärung der Situation. Auch die Bergrettung Hall-Umgebung wurde alarmiert.
Keine Verschütteten gefunden
Darüber hinaus benötigten die Einsatzkräfte einen Lawinensuchhund. So holte Pilot Walter Strolz mit der Libelle Tirol Svea samt Hundeführer in der Bergrettungsortsstelle Flaurling ab und flog das Duo auf den Glungezer. Zum Glück stellten die Spürnase und ihre zweibeinigen Bergrettungskollegen keine Verschütteten fest. Der Einsatz auf der Negativlawine war bald beendet, Svea flog im Heli hinunter nach Hall.
Klimafreundlich nach Hause
„Wir wollten Svea und Stefan dann mit dem Auto nach Hause bringen“, erzählt Markus Isser von der Bergrettung Hall-Umgebung. „Weil aber die nächste S-Bahn bereits avisiert war, setzten sich die beiden in Hall in den Zug und reisten klimafreundlich heim.“ Und dem Stau am Karfreitag entgingen sie auch.
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