Am Ostermontag machen die Motocrosser nach zwei Jahren Corona-Pause endlich wieder Paldau unsicher. Eine sanierte Strecke und doppeltes Preisgeld warten auf die Fahrer. Titelverteidiger Michael Kratzer startet in einer ungewohnten Rolle in die neue Saison.
Zwei Jahre Pause sind genug! Nach coronabedingter Absagen graben Österreichs beste Motocrosser am Ostermontag wieder Paldau um. Beim Saisonauftakt werden erstmalig sogar alle vier Klassen am Start stehen: MX Open, MX 2, MX Junioren und MX Jugend.
Bis zu 5000 Fans erwartet
In den letzten Jahren lockte der Traditionstermin Tausende Benzinbrüder an die 1550 Meter lange Strecke. Die Veranstalter um Rennleiter Paul Loder erhoffen sich im besten Fall gar 5000 Fans. „Diese Marke wäre schön!“ In den letzten zwei Jahren wurde eifrig gearbeitet, an der Strecke gebastelt oder auch der Sprecherturm erneuert. Und am Montag werden bis zu 170 freiwillige Helfer gleichzeitig für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Besonderes Zuckerl heuer: „Wir wollen ein Zeichen setzen und die Fahrer unterstützen sowie ihre Leistungen honorieren. Daher haben wir das Preisgeld verdoppelt“, erzählt Loder.
In der großen Klasse geht der Steirer Michael Kratzer als großer Gejagter in die Saison. „Mein Ziel ist klar, ich will meinen Titel verteidigen! Auch wenn ich noch nie als Favorit in eine Saison gegangen bin“, redet der Baierdorfer nicht lange um den heißen Brei herum. Doch er weiß auch, dass der Auftakt kein Honigschlecken wird. „Acht bis zehn Fahrer kämpfen um den Sieg mit. Schon lange hat es in Österreich nicht mehr so ein hohes Niveau gegeben“, stapelt Kratzer tief. Was es für den Heimsieg braucht? „Einen klaren Kopf, einen guten Start, eine saubere Linie und ein bisserl Glück.“
Im Winter habe ich hart trainiert und das Motorrad adaptiert. Fit bin ich auch – körperliches Training ist ja fast schon wichtiger...
Michael Kratzer
Aber die „Schlammschlacht“ in Paldau ist für den Lokalmatador ja schon immer ein besonderes Rennen gewesen: „Die Stimmung ist jedes Mal gewaltig. Beim letzten Rennen hab ich nicht einmal mehr mein Bike gehört...“
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