Investitionen nötig

Land Niederösterreich gibt Gas beim Öffi-Aufbau

Niederösterreich
14.04.2022 06:02

Die Zukunft des Verkehrs liegt in den Öffis - nicht immer ist damit aber die Schiene gemeint: „Seitdem im Weinviertel mehr Busse fahren, zählen wir mehr Passagiere als vor Stilllegung der Bahn am Schweinbarther Kreuz“, betont ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner. Es brauche mehr Angebot.

Ein paar Zahlen zu Beginn: Gut 60 Prozent der Pendler nutzen in Niederösterreich täglich ihr Auto. Der Rest teilt sich 60:40 in Bahn- und Busfahrer auf. „In einem Flächenland gibt es eben viele Orte, die nicht direkt an der Schiene liegen“, so Ebner. Dennoch wolle man für alle Öffi-Angebote schaffen.

(Bild: SEPA.Media | SEPA.Media | Josef Bollwein)

Um das zu erreichen, dürfe man nicht nur das Bahnangebot ausbauen. „Auch Investitionen in die Straße, sind als Investitionen in den öffentlichen Verkehr zu sehen“, so Nationalrat Lukas Brandweiner aus dem Waldviertel. Gemeinsam mit der Region wurden daher 13 Projekte aus dem großen Mobiliätspaket vorgezogen, die statt bis 2035 schon bis 2024 fertiggestellt werden sollen.

Brandweiner: „Der Ausbau sichert Arbeitsplätze in der Region, entlastet Ortskerne und steigert somit auch die Lebensqualität.“ Er räumt aber auch ein, dass der Verzicht aufs Auto schwer ist – der Umstieg soll nun mit zusätzlichen Park-&-Ride-Anlagen erleichtert werden.

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Es gibt noch viel zu tun: Wir brauchen dringend eine zweite Schienenachse durch Wien. Auch an der S8 im Weinviertel sowie dem Lobautunnel halten wir fest.

Bernhard Ebner, ÖVP-Parteimanager

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit lobte indes Landtagsmandatar Gerhard Schödinger aus dem Bezirk Bruck an der Leitha: Die Verlängerung der Wiener Straßenbahn nach Schwechat oder der Direktbus von Hainburg nach Bratislava seien wichtige Beispiele.

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