Ukraine-Krieg

Privatzoo bei Charkiw muss Tiere einschläfern

Tierecke
06.04.2022 07:35
Porträt von Tierecke
Von Tierecke

Ein privater Tierpark nahe der ostukrainischen Millionenstadt Charkiw ist nach heftigen Gefechten so schwer zerstört worden, dass viele Tiere wohl eingeschläfert werden müssen. Die Gehege und die gesamte Infrastruktur seien von Artillerie und Luftwaffe getroffen worden, sagte der Gründer des Zoos, Alexander Feldman, am Dienstag via Facebook.

Es gebe keine Möglichkeit, die Tiere abzutransportieren und so zu retten. Feldman nannte es ein „Wunder“, dass Tiger, Löwen und Bären bisher am Leben geblieben seien. Ihre Käfige drohten aber jeden Augenblick einzustürzen und die Raubtiere damit auszubrechen. „Vielleicht können wir die kleinen Jaguare und Panther retten, aber die erwachsenen Tiere müssen wir wohl alle töten“, sagte Feldman.

Fakten

  • Die „Krone Tierecke“ unterstützt die Geflüchteten und ihre Tiere! Helfen Sie mit - gemeinsam sind wir stark! Spendenkonto IBAN AT20 1200 0097 0632 7511 auf Verein „Freunde der Tierecke“, Kennwort: Tierhilfe Ukraine
  • Sachspenden können in allen Wiener Filialen von Fressnapf Österreich abgegeben werden - ganz besonders benötigen wir Leinen, Transportboxen für Katzen und Beißkörbe in allen Größen!

Der Feldman Ökopark ist ein seit 2013 bestehender 140 Hektar großer Landschaftspark in der Ostukraine. Rund 2000 Tiere sind auf dem Gelände untergebracht. Am 24. Februar hatte Russland seinen international verurteilten Krieg gegen die Ukraine gestartet. Das Gebiet Charkiw - direkt an der Grenze zu Russland gelegen - war eines der ersten Angriffsziele. Die Kämpfe um die zweitgrößte Stadt der Ukraine wurden mit besonderer Härte und dem Einsatz von Luftwaffe und Artillerie geführt.

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