28.03.2022 10:00 |

Vertrag für 10 Jahre

Tirol: 1,1 Mio. € für Rotes Kreuz bei Katastrophen

Ob Naturkatastrophen, Gesundheitskrisen oder humanitäre Großereignisse - bei der Bewältigung von Katastrophen arbeitet das Land Tirol eng mit den Einsatzorganisationen zusammen. Eine zentrale Rolle nimmt dabei auch das Rote Kreuz ein. Grünes Licht hat die Landesregierung nun für den Abschluss des neuen Katastrophenmanagementvertrags mit dem Roten Kreuz gegeben. Dieser ermöglicht und sichert die Mitwirkung des Roten Kreuzes im Katastrophenfall.

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„Bei der flächendeckenden Versorgung der Tiroler Bevölkerung und auch unserer Gäste im Katastrophenfall ist das Rote Kreuz ein unverzichtbarer, verlässlicher und professioneller Partner. Mit dem neuen Vertrag stellen wir sicher, dass im Ernstfall auch in Zukunft alle notwendigen Einsatzkräfte und Einsatzmittel zur Verfügung stehen“, freuen sich LH Günther Platter und LHStv Josef Geisler. Zur Erfüllung der Aufgaben im und zur Vorbereitung auf den Katstrophenfall stehen dem Roten Kreuz heuer und im kommenden Jahr in Summe rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung.

Vertrag für zehn Jahre
Der Vertrag mit dem Roten Kreuz wird auf zehn Jahre abgeschlossen. Mit den Landesmitteln werden unter anderem Geräte und Materialien für den Aufbau und den Betrieb von Notunterkünften und Verpflegungseinrichtungen oder auch sogenannte medizinische Großunfallsets zur Versorgung von PatientInnen beschafft und vorgehalten. Abgesichert ist damit auch die durchgehende Einsatzfähigkeit von Katastropheneinheiten und deren regelmäßige Aus- und Weiterbildung.

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Mit dem Katastrophenmanagementvertrag wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die Tiroler Bevölkerung in und nach Katastrophenereignissen bestmöglich, rasch und effizient betreuen zu können.

Landesrettungskommandant Martin Dablander

700 Ehrenamtliche
„Mit dem Katastrophenmanagementvertrag wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die Tiroler Bevölkerung in und nach Katastrophenereignissen bestmöglich, rasch und effizient betreuen zu können. Das gilt insbesondere auch für neue Bedrohungsszenarien wie beispielsweise einem Blackout. Ein besonderes Augenmerk werden wir in den kommenden Jahren wieder auf die Aus- und regelmäßige Fortbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Katastrophenhilfsdienst legen. Das alles ist mit diesem neuen Vertrag wieder abgesichert“, betont Landesrettungskommandant Martin Dablander.

700 Menschen engagieren sich ehrenamtlich im Katastrophenhilfsdienst des Roten Kreuzes. Unter anderem stehen 67 medizinische Großunfallsets, 2100 Feldbetten, 43.000 Decken, 60 Notstromaggregate und sieben Feldküchen zur Verfügung. Zudem zählen fünf Suchhundestaffeln zum Team des Katastrophenhilfsdienstes.

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