WK fordert Lösungen

Wegen Krieg: „Industrie in Existenz bedroht“

Tirol
24.03.2022 19:30

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine befinde sich die heimische Industrie in einer existenzbedrohenden Ausnahmesituation, warnen Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der WK Österreich, und Max Kloger, Obmann in der Tiroler WK. Beide fordern ein rasches Handeln der Politik.

Diese müsse den Fokus auf eine Sicherung der Energieversorgung legen, sind sich die Obmänner einig und fordern, dass sofort Maßnahmen ergriffen werden, die eine staatliche Energielenkung verhindern. Ebenso verlangen sie, dass Genehmigungsverfahren für Produktionswirtschaft und Infrastruktur deutlich beschleunigt werden. „Um den ökologischen Wandel zu vollziehen, ist es unabdingbar, dass unseren Betrieben keine Steine in den Weg gelegt werden“, sagt Kloger.

„Rahmenbedingungen für Wasserstoff-Wirtschaft schaffen“
Auch bei den alternativen Technologien müsse die Politik mehr Mut zeigen. Die Industrie sei mit ihren Innovationen Teil der Lösung und Partner auf dem Weg zur Energiewende. Menz dazu: „Es ist Zeit, endlich die Rahmenbedingungen für eine Wasserstoff-Wirtschaft zu schaffen. Diese Technologie kann eine attraktive Alternative sein.“

Hierfür brauche es die Umsetzung der lange versprochenen Wasserstoff-Strategie, also einen notwendigen rechtlichen Rahmen. Als sofort umzusetzende Maßnahme brauche es die Strompreiskompensation gemäß europäischen Emissionshandelssystem sowie die Einrichtung eines Dekarbonisierungsfonds.

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