Es geht um Millionen

Airport klagt nun Corona-Hilfen ein

Salzburg
22.03.2022 19:00
Auf einem Nebenschauplatz macht der krisengebeutelte Salzburg Airport ernst: Der Flughafen will nun die verwehrten Corona-Hilfsgelder einklagen – stolze zwölf Millionen Euro wurden dem Lufthafen bisher nicht genehmigt! Die Messe geht den selben Weg und will nun drei Millionen Euro an Hilfen erkämpfen.

Das Ringen um die verwehten Corona-Hilfen geht am Salzburg Airport in die nächste Phase. Nun sollen Fixkostenzuschuss, Verlustersatz und Ausfallbonus eingeklagt werden – wie berichtet, wurden die Mittel bisher nicht gewährt, da der Airport zu 100 Prozent in öffentlicher Hand ist (75 Prozent Land, 25 Prozent Stadt).

„Wir haben beim Finanzministerium nachgefragt, ob wir uns einigen können. Das wurde zum wiederholten Male angelehnt“, sagt Landesvize und Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl. Nun mache man ernst. „Aus unsere Sicht ist der Gleichheitsgrundsatz verletzt. Wir haben bereits Gutachten eingeholt.“ So hat etwa auch der Flughafen Wien-Schwechat Hilfen bekommen, weil er private Miteigentümer hat. Die Messe kämpft mit dem selben Problem und wird ebenfalls klagen.

Bereits in Kürze werden die beiden Klagen gegen die Covid-19-Finanzierungsagentur des Bundes eingebracht werden.

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