Der Welttag des Glücks am Sonntag wird vom Ukraine-Krieg und der Corona-Pandemie überschattet. Wie kann man da glücklich sein? Unmöglich ist es nicht - im Gegenteil!
Würden Sie von sich behaupten, dass Sie glücklich sind? Dem aktuellen Weltglücksbericht zufolge sind die Österreicher derzeit das elftglücklichste Volk der Welt. Angeführt wird das Ranking auch heuer wieder von den Finnen (zum fünften Mal in Folge), ganz unten auf der Liste steht Afghanistan.
Wir haben Einfluss auf unser Wohlbefinden
Für unser persönliches Glück haben Experten gute Nachrichten: Auch unter den aktuellen Umständen können wir unsere Laune bis zu einem gewissen Grad selbst beeinflussen. Denn Glück wird nicht nur von äußeren Faktoren bestimmt, sondern auch von uns selbst. Zur eigenen Zufriedenheit beispielsweise können wir uns ganz einfach verhelfen, wenn wir uns sinnvolle und realistische Ziele setzen, die wir auch erreichen können.
Natürlich gibt es auch Ereignisse, die wir nicht beeinflussen können. Dann hilft es, sich bewusst zu machen, dass nicht nur Schreckliches passiert, sondern viel Gutes. Das funktioniert zum Beispiel, indem man in ein Tagebuch schreibt, wofür man heute dankbar war. Das kann schon etwas Kleines sein: die ersten Strahlen der Frühlingssonne, ein Gespräch mit Nachbarn, das Stück Kuchen zum Nachtisch. Das Aufschreiben rückt das Gute um uns herum stärker ins Bewusstsein, sodass wir es nicht übersehen.
Nicht allem Negativen sollte man Raum geben
Manche Dinge sind es auch einfach nicht wert, sich über sie aufzuregen. Ärger über den Autofahrer, der den Parkplatz vor der Nase weggeschnappt hat oder den lästigen Arbeitskollegen führt meist zu nichts – außer zu schlechter Laune. Wer nicht erlaubt, dass ihn so etwas runterzieht, schützt sich.
Übrigens: Zwischenmenschliche Beziehungen, Engagement in der Gesellschaft und persönliches Wachstum machen uns uns nachweislich glücklicher als Geld oder Schönheit.












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