Yacon, Okra, Edamame, Artischocken - was früher noch exotisch war und nur in fernen Ländern gedieh, ist heute, durch den Klimawandel, auch Renner in steirischen Gärten. Wobei auch das selber Anbauen, Jäten und Ernten einen Boom erlebt: ob vor der eigenen Tür, auf dem Balkon oder via Projekt „Morgentau“.
„Morgentau-Gärten“ heißt das Projekt, das seit drei Jahren in Graz auf Erfolgsschiene fährt. Dabei werden an drei Standorten - Mariatrost, Straßgang, Andritz - Grundflächen vermietet, auf denen jeder sein eigenes Gemüse ziehen kann. Mit Erfolgsgarantie - schließlich passiert alles unter der Anleitung echter Profis. Bio- und Demeter-Bauer Christian Stadler steht hinter dem Projekt. 20 bis 60 Quadratmeter kann man „beackern“.
Kosten für die Saison: ab 162 Euro. Dafür wird das Saatgut gestellt, ein Teil von den Profis selbst mit den schwierigeren Kulturen bepflanzt, es gibt jederzeit Rat. Und reiche Ernte - von Erdäpfeln über Karotten bis zu Paradeisern, Paprikas, rote Rüben.
„Der Zeitaufwand dafür wird eineinhalb Stunden pro Woche nicht überschreiten“, verspricht Profi Stadler. Dafür hat man dann sein eigenes, unbehandeltes, köstliches Bio-Gemüse.
Vor drei Jahren hat man in Graz mit 85 Kunden begonnen, die Nachfrage ist so groß, dass es heuer 200 „Neugärtner“ sein werden, die ihr eigenes Stückchen Paradies aufblühen lassen. 7000 Quadratmeter umfasst das Projekt, nächstes Jahr soll es noch mehr werden.
Die bekannte Biogärtnerin Angelika Ertl begrüßt das Projekt: „Gemüse aus dem ,eigenen’ Garten - nichts schmeckt besser.“
lnfo und Buchung: www.morgentaugaerten.at









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