Behandlung in Tirol

Ukraine-Krieg: Klinik nimmt krebskranke Kinder auf

Tirol
10.03.2022 15:04

Der Krieg in der Ukraine sorgt für unfassbares Leid - vor allem auch bei den Kindern. Um laut Land Tirol ein „kleines, aber sichtbares Zeichen“ zu setzten, nimmt die Innsbrucker Universitätsklinik nun zwei krebskranke Kinder auf, um sie hierzulande bestmöglich zu versorgen. Außerdem ist ab sofort eine Info-Hotline des Landes erreichbar. Dabei handle es sich um eine Anlaufstelle „für alle, die helfen wollen oder Hilfe benötigen“.

In Abstimmung mit dem Bundeskanzleramt, dem Innenministerium und der Innsbrucker Klinik habe das Land Tirol vereinbart, dass für zwei krebskranke ukrainische Flüchtlingskinder auf der onkologischen Kinderstation der Innsbrucker Klinik zwei stationäre Betreuungsplätze zur Verfügung stehen.

„Bei dem ganzen Leid, das vor allem auch die Kinder aufgrund des Ukraine-Krieges erfahren, war es mir ein Herzensanliegen, mich dafür einzusetzen, dass wir damit zumindest ein kleines, aber doch sichtbares Zeichen der Solidarität setzen und die so wichtige medizinische Behandlungen für die Kinder fortsetzen“, so Gesundheitslandesrätin Annette Leja (ÖVP) in einer Aussendung.

Ab sofort eigene Info-Hotline
Außerdem ist ab sofort eine eigene Info-Hotline des Landes zum Thema Ukraine unter 0800 202266 erreichbar. „Allen, die Hilfe suchen, und allen, die helfen wollen, geben wir über die Hotline und über die Landeswebsite in ukrainischer und deutscher Sprache Auskunft“, erklärt Landeshauptmann Günther Platter.

Die Hotline stehe von Montag bis Sonntag, auch feiertags, von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung. Es können dort alle Personen anrufen, die Fragen zu Unterkünften, Spenden oder sonstigen Hilfeleistungen haben. Zudem steht die Hotline auch ukrainischsprachigen Menschen auf der Flucht zur Verfügung, die sich in Tirol aufhalten und Fragen haben.

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