13.01.2022 14:00 |

Ski alpin

Maier vor Heimrennen: „Ich freue mich darauf“

Beflügelt vom besten Weltcupresultat im Dezember in Val d’Isère will Sabrina Maier nun in Zauchensee nachlegen. Dort holte die 27-Jährige vom SC Saalbach-Hinterglemm 2016 erste Weltcup-Punkte in der Abfahrt und im Super G. Im Jahr danach begann eine unheimliche Verletzungsserie.
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Erstmals seit zwei Jahren brausen die schnellen Ski-Damen im Weltcup heute die Kälberlochstrecke in Zauchensee hinunter. „Ich freue mich schon darauf“, meinte Sabrina Maier vorm ersten Training. Sie ist neben Mirjam Puchner, die heuer schon zweimal am Speed-Podium stand, zweite Salzburger Lokalmatadorin.

Durch schwere Verletzungen drei Saisonen versäumt
Dabei würde es der 27-Jährigen vom SC Saalbach-Hinterglemm wohl keiner verübeln, wenn sie keine Freude mehr am Skifahren hätte. Denn ihre Krankenakte ist ein wahrer Horror-Bericht: Kreuzbandriss und Meniskusriss im linken Knie beim Überseetraining in Chile 2017; Schien- und Wadenbeinbruch 14 Monate später beim Training in Copper Mountain (USA); wieder ein Jahr danach erneut Kreuzbandriss im linken Knie. So versäumte die Pinzgauerin drei Saisonen.

Pinzgauerin ist aus zähem Holz geschnitzt
Aber sie muss aus einem zähen Holz geschnitzt sein – sie gab nicht auf. Nach ein paar Weltcuppunkten in der letzten Saison scheint es heuer weiter bergauf zu gehen. Vor Weihnachten holte sie bei der Abfahrt in Val d’Isère mit Rang 17 ihr bestes Weltcupresultat.

Noch eine kleine Chance auf Olympia?
Jetzt will sie die aufsteigende Form beim Heimrennen am Samstag weiter unter Beweis stellen. „Ich habe 2016 in Zauchensee meine ersten Weltcuppunkte in der Abfahrt und im Super G geholt. Im Jahr darauf hat die ganze Misere angefangen“, weiß Maier.

Die sich in der Abfahrt momentan wohler fühlt als im Super G. Und wer weiß, mit einem „Bombenergebnis“ à la Johannes Strolz in Adelboden könnte sie sich vielleicht noch für Olympia empfehlen. „Da hat man gesehen, wie schnell es gehen kann. Aber das Thema Olympia ist bei mir derzeit nebensächlich“, sagt Maier.

2017 schon einmal Dritte im Training
Vor fünf Jahren war sie schon mal Trainingsdritte in Zauchensee. „Im Rennen habe ich es dann vergeigt.“ Genau das will sie Samstag vermeiden. „Den grundsätzlich liegt mir das Gelände.“

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