05.01.2022 13:50 |

Starke Stimmen

Protest: Steirische Kirchen lehnen Atom-Pläne ab!

Die irren Pläne der EU, Atomenergie plötzlich als „grün“ auszuweisen, sorgen für heftige Kritik. Nun sprechen auch Österreichs Kirchen mit einer starken Proteststimme. Tenor: Atomkraft ist gefährlich und alles andere als nachhaltig!

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Eine Welle der Empörung löst die „Grünwaschungs-Aktion“ der EU auch unter Gläubigen aus: „Es gibt keine grüne Atomkraft!“, protestiert die Katholische Aktion (KAÖ). Nicht der Ausbau, sondern die Reduktion von Atomkraftwerken weltweit müsse Ziel einer nachhaltigen Politik sein, mahnt die KAÖ-Spitze um Ferdinand Kaineder, Katharina Renner und Brigitte Knell.

„Ganz im Sinne aller Schöpfungsverantwortung“
Schon im Vorjahr positionierte sich Steiermark Bischof Wilhelm Krautwaschl in der „Krone“: „Das Risiko hinter der Atomkraft ist enorm - man denke an die Katastrophen in Tschernobyl oder in Fukushima. Selbst wenn nichts passiert, entsteht radioaktiver Abfall, der jahrhundertelang Probleme macht.“ Das in die Jahre gekommene Atomkraftwerk in Krško durch eine nachhaltige Form der Energiegewinnung zu ersetzen, wäre „ganz im Sinne unser aller Schöpfungsverantwortung“, sagt Krautwaschl.

„Es ist abzulehnen!“
Deutlich ist auch die Reaktion der evangelischen Kirche: „Nachdem es nach all den Jahren keine Möglichkeit für eine verantwortbare Endlagerung von Atommüll gibt, kann das Errichten neuer Atomkraftwerke nicht als Überbrückungsmaßnahme gesehen werden. Es ist daher abzulehnen!“, betont Superintendent Wolfgang Rehner. Technologien, die Schaden anrichteten, seien abzulehnen.

Gerald Schwaiger
Gerald Schwaiger
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