Freiheitlicher Vorstoß

„Behandlung darf nicht erst im Spital beginnen!“

Lautstark wettert die FPÖ gerne gegen „Impfzwang“ und die Corona-Politik der Regierung. Eigene Vorschläge zur Bekämpfung der Pandemie hört man aus dem blauen Lager selten - aber es gibt sie offenbar doch. In der „Krone“ fordert Landesparteichef Udo Landbauer Antikörperstudien und stärkere Einbindung der Hausärzte.

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So faktisch falsch und umstritten viele Äußerungen mancher FPÖ-Politiker zum Thema Corona in der jüngeren Vergangenheit waren, so sachlich bezieht Landesparteichef Udo Landbauer nun Stellung zur Pandemie. Auch den Freiheitlichen gehe es schließlich darum, die Auslastung der Spitäler bei einer möglichen Omikron-Welle so gering wie möglich zu halten, sagt er. Gelingen soll das durch eine stärkere und vor allem frühere Einbindung der Hausärzte. Der blaue Ansatz: „Die Betreuung von Corona-Kranken gehört in die Hände von erfahrenen Hausärzten und nicht ins Callcenter!“

Behandlung durch Hausärzte
Wer Symptome hat, werde derzeit von der Behörde per Bescheid abgesondert und sei dann in der Regel auf sich allein gestellt, übt Landbauer Kritik. Die echte Behandlung der Krankheit beginne im Falle eines schweren Verlaufes erst im Spital – und daher oft zu spät. Landbauer fordert jetzt einen Strategiewechsel in der Pandemie-Bekämpfung. Die Behandlung durch Hausärzte müsse frühzeitig sichergestellt werden, damit es erst gar nicht zu einem schweren Verlauf komme.

Umfassende Antikörperstudie
Als zusätzliche Maßnahme fordert Landbauer eine umfassende Antikörperstudie in ganz Niederösterreich. Es sei erwiesen, dass bereits Genesene über lange Zeit Antikörper haben können, meint der Freiheitliche. Namhafte Gesundheitsexperten fürchten allerdings, wie mehrfach berichtet, dass die hochinfektiöse Omikron-Variante diese Wirkung neutralisieren könnte. Sprich: Auch bereits Genesene sind vor der neuen Mutation nicht gefeit.

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