12.12.2021 09:00 |

Läden sperren auf

Land erwacht wieder aus Lockdown

Der bundesweite Lockdown ist zwar seit heute vorbei, die Salzburger Lokale und Hotels müssen aber noch weiter aufs Aufsperren warten. Währenddessen breitet sich die neue Mutation weiter aus – das Contact Tracing schärft deswegen nach.

Aufatmen beim Salzburger Handel: Ab sofort dürfen alle Geschäfte ihre Kunden wieder bei den anstehenden Weihnachtseinkäufen unterstützen. Auch der Salzburger Christkindlmarkt darf – mit Einschränkungen – wieder öffnen. Etwas Geduld brauchen hingegen noch die Hoteliers und Gastronomen: Sie dürfen ihre Pforten erst fünf Tage später, am 17. Dezember, öffnen.

Oberösterreich bleibt zu, Tirol macht alles auf
In Bezug auf das Lockdown-Aus für Pendler interessant: In Tirol endet der Lockdown heute für alle Bereiche, in Oberösterreich ist genau das Gegenteil der Fall: Hier bleiben Handel, Wirtshaus und Co. noch bis zum 17. Dezember zu.

Obwohl Salzburg noch nicht einmal ganz geöffnet hat, warnen die Experten bereits von einem neuerlichen Anstieg der Zahlen – vor allem wegen der neuen Omikron-Variante. Diese breitet sich auch in Salzburg immer mehr aus.

Salzburger hat sich wohl mit Omikron angesteckt
So wurde am Freitag bekannt, dass sich neuerlich ein Reiserückkehrer mit der neuen Virus-Variante angesteckt hat (die „Krone“ hat berichtet). Er befindet sich in Selbstisolation. Auch in unseren Nachbarbundesländern steigen die Fälle an, am Donnerstag meldete Tirol zwei weitere Mutanten-Verdachtsfälle, in Oberösterreich gab es zuletzt gar sieben Verdachtsfälle.

„Um die Verbreitung zu verlangsamen sollten wir die FFP2-Maske so viel wie möglich tragen und die Impfungen weiter vorantreiben“, sagt der Salzburger Mediziner Richard Greil.

Eine weitere Maßnahme zur Eindämmung: Bei der Kontaktpersonennachverfolgung werden Omikron-Verdachtsfälle samt Kontaktpersonen länger und strenger abgesondert, als Fälle der Delta-Variante.

Die Gesundheitsbehörden waren zuletzt wegen der hohen Fallzahlen so überlastet, dass die Mitarbeiter nur mehr die positiven Indexpersonen nachverfolgen konnten. Das ändert sich in Zukunft: Auch für die regulären Corona-Fälle verschärfen sich die Quarantäne-Bedingungen. So müssen die Haushaltskontakte eines positiven Falles ab sofort ebenfalls in Quarantäne – auch wenn sie geimpft sind.

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