22.11.2021 21:00 |

Halbvolle Klassenräume

Salzburgs Lehrer müssen es jetzt richten

Trotz Lockdowns trat etwa die Hälfte der Salzburger Schüler am Montag wie gewohnt ihren Schulweg an. Einige Klassen sind fast vollständig, mancherorts wurde aber auch wegen zu wenig Präsenz-Teilnehmern auf Heimunterricht umgestellt. Wie gut der Unterricht tatsächlich funktioniert, hängt vom Lehrer ab.
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„Planbar ist zurzeit gar nichts, weil sich die Zahlen immer ändern können“, sagt Klaus Schneider, Direktor des Akademischen Gymnasiums. Ungefähr die Hälfte der Schüler kam am Montag, die anderen sind im Heimunterricht. „In den Klassen ist es aber total unterschiedlich. Ich habe Klassen, wo nur drei Schüler erschienen sind und welche, die fast komplett hier sind“, sagt er.

Sechs Klassen sind wegen zu schmaler Besetzung komplett auf Heimunterricht umgestellt worden. Wie der funktioniert – ob mit Hybridunterricht, Lernpaketen oder via Online-Plattformen – ist jedem Lehrer selbst überlassen. In der Sportmittelschule in Seekirchen saß etwas mehr als die Hälfte der Schüler am Montag im Unterricht. „Es läuft soweit gut, aber der Spagat zwischen Präsenz- und Heimunterricht ist sehr schwierig“, sagt Direktorin Anita Spitzer.

Im BG Hallein sind derzeit knapp 50 der 700 Schüler mit Corona infiziert. Dementsprechend leer war das Schulegebäude.

Heim-Lernpakete für die ganz Kleinen im Lungau
Bei den ganz Kleinen, die nun auch einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, lief der erste Schultag im Lockdown zumindest in der Volksschule St. Michael recht entspannt. Hier kamen drei Viertel der Volksschüler zum Unterricht. Für den Rest werden von den Lehrern wöchentlich neue Lernpakete zusammengestellt.

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