19.11.2021 19:30 |

Prozess in Innsbruck

Schreckschuss-Fall: „In Telfs kann man nie wissen“

Um Drogen und raue Sitten in der Marktgemeinde Telfs ging es am Donnerstag bei einem Prozess am Landesgericht. Ein 19-Jähriger hatte im Streit mit zwei Kontrahenten eine Schreckschusswaffe gezückt und in den Boden geschossen.

„Warum haben Sie denn eine Schreckschusswaffe dabei, wenn Sie auf die Straße gehen?“, wollte Richterin Nadja Obwieser wissen. Die Antwort des Angeklagten kam prompt: „In Telfs kannst du nie wissen, was abgeht“, da müsse man sich eben zu schützen wissen. Eine Aussage, die für die ortskundige Richterin trotz mancher Probleme im Ort nicht nachvollziehbar war.

Geld von Mädchen einkassiert
Der Angeklagte hatte von einem Mädchen 25 Euro eingestreift, gab ihr das angebotene Cannabis aber nicht. Zwei Burschen wollten den 19-Jährigen zur Rede stellen, daher kam es zur Schussabgabe. Ein weiterer Zeuge soll demnächst aussagen, wie sehr der Angeklagte zuvor bedroht worden war - vertagt.

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