Etwas mehr als 60 Prozent der Salzburger sind mittlerweile gegen das Coronavirus vollimmunisiert. Damit ist Salzburg noch immer auf Platz acht im Bundesländer-Vergleich. Nur Oberösterreich hat eine noch schlechtere Impfquote.
Um das zu ändern, setzt das Land weiter auf Impf-Angebote ohne Anmeldung, außerdem sollen in den nächsten Tagen in allen Salzburger Haushalten Aufklärungsfolder in verschiedenen Sprachen ankommen.
Inzidenz bei Ungeimpften ist viermal so hoch
Währenddessen erreichen die Salzburger Infektionszahlen fast täglich Jahreshöchstwerte. Am Freitag lag die 7-Tage-Inzidenz bei 452.6. Was dabei spannend ist: Bezüglich des Infektionsgeschehens gibt es große Unterschiede zwischen geimpften und ungeimpften Menschen. So liegt der Infektions-Schnitt bei immunisierten Salzburgern bei etwa 180, bei den Ungeimpften liegt sie hingegen bei 920. Die meisten Infektionen gibt es noch immer im Tennengau, wo zurzeit in drei Orten auch Ausreisekontrollen durchgeführt werden. Eigentlich würden die Kontrollen in St. Koloman morgen, 31. Oktober, auslaufen.
Wegen der noch immer hohen Infektionszahlen hat das Land aber am Freitag entschieden, die Kontrollen zu verlängern - und zwar bis zum 3. November. „Zwar geht die Entwicklung von St. Koloman in die richtige Richtung, jedoch sind die Infektionszahlen noch nicht niedrig genug“, heißt es dazu aus dem Büro von Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Man sei aber zuversichtlich, dass man die Kontrollen mit dritten November auslaufen lassen könne. Bürgermeister Herbert Walkner (ÖVP) versteht die Verlängerung. „Ich bin zuversichtlich, dass die Zahlen in den nächsten Tagen sinken werden“, sagt er.
Die Beschränkungen würden so in allen drei Tennengauer Orten gleichzeitig enden.
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